10 kostbare Tipps für Heizölverbraucher

Herausgegeben vom Umweltbundesamt

1.  Lassen Sie bei doppelwandigen Tanks mindestens 1 x jährlich die Funktion des Leckanzeigegerätes (Prüftaste für Kontrolllampe, Signalhorn,...) durch einen zugelassenen Fachbetrieb nach § 19 l WHG überprüfen. Bei einwandigen Tanks kontrollieren Sie den Auffangraum mindestens vierteljährlich sowie nach jeder Tankbefüllung duch Inaugenscheinnahme.

2.  Stellen Sie sicher, dass beim Befüllen Ihrers Tankes Entlüftungsstutzen und - soweit möglich - der Tank beobachtet werden, damit eventuell austretendes Öl sofort entdeckt wird.

3.  Lassen Sie Grenzwertgeber die vor 1984 eingebaut wurden austauschen. Die heutigen Geräte sind konstruktiv verbessert und bieten mehr Funktionssicherheit.

4.  Lassen Sie die Rücklaufleitung vom Ölbrenner zum Tank stillegen und die Ölzufuhr auf "Einstrangsystem" umbauen. Liegt der maximal zulässige Flüssigkeitsspiegel im Tank höher als Ihre Saugleitung, sollte ein "Heberschutzventil" eingebaut werden - dies ist sicherer.

5.  Lassen Sie einwandige Stahlblech-Batterietanks (nicht begehbare Stahlbehälter) möglichst bald gegen doppelwandige Kunststofftanks austauschen - eine Sanierung der Stahlblechtanks lohnt in der Regel nicht.

6.  Lassen Sie Ihren Tank - auch wenn er doppelwandig und mit Innenschutzanstrich versehen ist - alle 5 Jahre durch einen Fachbetrieb reinigen und die Tankinnenwände untersuchen. Bei Tanks mit Leckschutzauskleidung sowie bei Batterietanks aus Kunststoff genügt in der Regel eine Tankreinigung durch Spülung.

7.  Lassen Sie bei einwandigen Tanks bei der nächsten Tankreinigung prüfen, ob der Auffangraum noch dicht ist. Undichte Auffangräume sind kein Gewässer- und Bodenschutz!

8.  Bei allen Arbeiten an Heizöltanks wenden Sie sich stets an einen zugelassenen Fachbetrieb nach Wasserrecht mit Gütezeichen!

9.  Wenn Sie nicht selbst sachkundig sind, sollten Sie einen Wartungsvertrag mit einem zugelassene Fachbetrieb abschließen. Beachten Sie auch die in der VAwS festgelegten Prüffristen (Prüfpflicht) durch einen anerkannten Sachverständigen. 

10.  Misstrauen Sie kostenlosen Dienstleitungen wie "Tankprüfung" oder "Sumpfdiagnosen" zur Feststellung des Sicherheitszustandes. Mit diesen sehr fragwürdigen Geschenken wird oft der Zugang zu Ihrem Tank gesucht um Sie anschließend mit überteuerten und meist unnötigen Sanierungsarbeiten zu überreden.

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